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1. das Leben anderer zu schützen durch Verteidigung, Pflege, Medizin etc., 2. sinnvolle Dinge zu verschenken wie Nahrung, Kleidung, Schmuck, Werkzeuge, aber auch Fertigkeiten und Fähigkeiten, 3. Lebens- oder Sexualpartner glücklich zu machen, sofern keine Versprechen der Enthalt- samkeit abgelegt wurden. Nach Kräften vermeiden sollte man nach Buddha : 1. Töten, 2. Stehlen, 3. jede Form der sexuellen Nötigung, Verletzung oder Vergewaltigung. |
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Die folgenden 4 Redegewohnheiten sind positiv: 1. die Wahrheit sagen gibt Kraft, 2. eine harmonisierende und vertrauenserweckende Rede gewährt Einfluss, 3. durch eine milde, sanfte Rede bekommt man später viel Angenehmes zu hören, 4. in Übereinstimmung mit einer Lage sinnvoll zu sprechen führt dazu, selbst viele Zusammenhänge zu verstehen und entsprechend von anderen geachtet zu werden. Auf der negativen Seite wird zuerst vom Lügen abgeraten, denn es schädigt andere und uns selbst, indem es uns dümmer macht. Die größte Lüge wäre eine über nicht bestehende geistige Verwirklichung. Ein "falscher Guru" baut nicht nur negatives Karma für sich auf, sondern blockiert nach Buddhas Aussagen auch die Entwicklung seiner Anhänger für viele Lebenszeiten. 2. Intrigieren, Verleumdung oder Hintergehen führt zu einer Wiedergeburt in völlig undurchsichtigen Verhältnissen, in denen sich niemand zurechtfindet. 3. Durch üble Nachrede oder das ständige Hinweisen auf Fehler und Schwächen anderer wird man mit negativen Menschen in wenig fruchtbaren Verhältnissen leben. 4. Nach Buddhas Aussage führen Stammtischmentalität und sinnloses Gerede zu einer Tier-Wiedergeburt. Wenn man dennoch als Mensch wiederkommt, bleibt man unbeachtet. |
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| Zweitens wird eine wohlwollende Einstellung jedem Wesen gegenüber empfohlen, da alle Wesen Glück haben und Leid vermeiden wollen. Drittens empfiehlt Buddha Zufriedenheit zu kultivieren und sich über die Einzigartigkeit jeder Lage zu freuen. Die negativen Tendenzen oder Geistesgifte sind in tibetisch-buddhistischen Rollbildern des Lebensrades als Schwein, Hahn und Schlange dargestellt. Das Schwein suhlt sich im Schlamm und verliert seine Klarheit. Deshalb bezeichnet es die Unwissenheit um die Natur des Geistes und die eigene Bewusstseinslage. Der Hahn rennt hinter seinen Hennen her und ist ständig von Begierde getrieben, was ihn weder zur Ruhe noch zu echter finden lässt. Schließlich kennzeichnet die Giftschlange die Aggression, welche als das schlimmste Geistesgift zählt, da die Handlungen, die daraus resultieren, den langen zähen Aufbau vieler guter Eindrücke in wenigen Momenten zerstören können. Grundlegende Atem- und Achtsamkeitsmeditationen aller buddhistischen Schulen helfen in diesem Zusammenhang mehr Abstand von inneren Erlebnissen zu gewinnen. Die entstehende Geistesruhe lässt dann die Entscheidungsfreiheit heranwachsen, Negatives zu lassen und sich für positives Verhalten zu entscheiden. Durch Einsicht wird schließlich die grundlegende Unwissenheit, die Wurzel aller Störungen, beseitigt. |
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